Aus dem Lateinischen nach der Ausgabe von 1781. Neu herausgegeben von Lothar Schmidt, mit Wiedergaben der meisten Holzschnitte von Hans Holbein. 12°. III und 207 Seiten.
Das elegant geschriebene Werk verdankt seine äußere Anregung dem deutschen »Narrenschiff« des Sebastian Brant, kommt aber geistig aus viel früherer Zeit her, nämlich aus der freien Sphäre des Lucian.
H. J. Dulaurens: Gevatter Matthies oder die Ausschweifungen des menschlichen Geistes.
Nach der ersten deutschen Übersetzung von 1779 neu bearbeitet und herausgegeben von Hanns Floerke. Zwei Bände. 12°. XXII, 408 und 463 Seiten.
Der «Compère Mathieu» erschien zum ersten Male 1766 und hat in knapp 70 Jahren 25 Auflagen erlebt, obgleich das Buch sicherlich kein Buch für die Menge ist. Auch die vorliegende Ausgabe ist nur für diejenigen bestimmt, welche Distanz genug besitzen, um nicht jeder Suggestion zu erliegen. Wer ihn untergeordneten Geistern in die Hand gibt, der versündigt sich an ihnen.
Joh. Gottfr. Schnabel: Der im Irrgarten der Liebe herumtaumelnde Cavalier
oder Reise- und Liebesgeschichte eines vornehmen Deutschen von Adel, Herrn von St.
Zwei Bände. 397 und 368 Seiten.
Berliner Tageblatt: Schnabels herumtaumelnder Kavalier ist ein sogenannter »galanter Roman«. Da das Werk heute außerordentlich selten geworden ist, hat sich der Verlag durch diese Ausgrabung entschieden ein Verdienst erworben. Schnabels Werk atmet durchweg den naiven italienischen Geist, das Buch ist ganz »Rokoko«, von einer unwiderstehlichen Grazie und Heiterkeit, die uns, ach, so sehr abhanden gekommen ist.
Johann Gottlieb Schummel: Spitzbart.