»Meine Großeltern sind zur Kirche. Großvater war böse, daß ich dich dazu nicht früh genug geweckt hatte,« sagte sie, indem sie sich an den Osterblumen zu schaffen machte.
»Och, das schadet nicht viel,« sagte Peter, »ich bin die Festtage über oft genug hingewesen. Sag' mal, bleibst du lange hier?«
»Dieses Jahr gewiß. Zu Hause bin ich über.«
»Wie viel seid ihr denn bei euch?«
»Sieben. Fünf Mädchen und zwei Jungens.«
»Sieben? Ja, das ist zu viel.«
»Zu viel?«
»Ja, zu viel. Als ich noch zu Hause war, waren wir fünf. Das war schon reichlich. Nun sind da auch schon wieder zwei zugekommen, und wir sind auch sieben. Das ist zu viel.«
»Bei uns war's nicht zu viel. Wie wir immer vergnügt gewesen sind, das kannst du dir gar nicht denken. Hier hatte ich die ersten Tage ordentlich Heimweh. Ist man gut, daß du gekommen bist. So ist's doch wenigstens noch einer mehr.«
Peter wurde ein wenig rot und sah zum Fenster hinaus. Dann trank er seine Tasse aus und stand auf, um nach oben zu gehen. Aber sie sagte: »Bleib' noch'n Augenblick sitzen. Ich will schnell hinauf und deine Stube zurechtmachen.« Und schon war sie hinaus.