Sie ist eine mehrjährige Pflanze, wird 1-4 m hoch, der Stengel ist am Boden 1-4 cm dick und wenig verzweigt. Die Blüten sind gelb, aus ihnen bilden sich die Fruchtkapseln, die bei einer Art cylindrisch, bei einer anderen kugelrund sind. Die Heimat der Pflanze ist wahrscheinlich das südliche Asien, ihr Anbauland hauptsächlich Ostindien. Allein Bengalen bringt jährlich 5590000 Ballen Jute hervor.

Tafel 27.

Pandanus

von dem sehr viele Arten bekannt sind, ist eine in den amerikanischen, asiatischen und afrikanischen Tropen heimische Pflanzengattung, deren Vertreter meist einer vielfältig gabelig verzweigten Palme ähnlich sehen. Die Eingebornen Westafrikas, besonders aber die der Südsee-Inseln, benutzen Pandanusblätter zu Matten- und Korbflechtereien, manchmal auch zur Herstellung von Hüten.

Raphiapalme.

Diese Palme kommt an Bächen und in Sümpfen ganz Zentralafrikas und Madagaskars vor. Der eigentliche Stamm bleibt sehr kurz, dagegen hat sie außerordentlich (bis 20 m) lange Fiederblätter. Die Blattstiele dienen als Ersatz für Bambus beim Hausbau, auch als Hängemattstangen finden sie Verwendung. Diese Blattstiele liefern eine grobe Faser, die unter dem Namen afrikanische Piassava in den Handel kommt.

Manilahanf

ist schon bei Besprechung der Banane genannt worden.