Zu diesem Ausspruch wird das folgende Geschichtchen erzählt: Zwei Juden, A. und B., gingen ins Caféhaus. A. bestellte sich einen Café, während B. nur eine Semmel nahm. Als der Kellner den Café brachte, sagte B., laß mich meine Semmel in deinen Café eintunken. A. erlaubte es ihm und nun tat B. seine Semmel in die Caféschale, tunkte und tunkte. Die Semmel saugte den ganzen Café ein, so daß die Schale leer blieb. Nun wollte A. den Café nicht bezahlen, B. aber sagte: Ich hab ja nur eingetunkt. Da rief A. laut, daß man es im ganzen Caféhaus hörte: »Eintunken kostet Geld.«
Wenn der Gast hustet,
dann fehlt ihm der Löffel.
Wenn die Psalmen gesund machen könnten, dann würde man sie in der Apotheke kaufen. (Es ist ein Volksglaube, daß das Hersagen der Psalmen Kranken Genesung bringt.)
Alle Schuster gehen barfuß.
Wenn es einem zu gut geht,
dann geht man aufs Eis tanzen.
Nach einem Feste bleiben Schulden und schmutzige Wäsche zurück.
Einen Kranken fragt man, einem Gesunden gibt man. (So spricht der intime Gast, wenn ihn die Wirtin fragt, ob er etwas genießen will.)
Zinsen wachsen ohne Regen.
Man kann zwischen zwei Broten Hungers sterben (wenn das alte Brot ausgegangen ist und das neue noch nicht da ist).
Man kann einen Brief lesen,
und man kann einen Brief singen.