Eine weitere, auch giftige Art, der grüne Knollenblätterpilz (Am. phalloídes Fr.), führt seltener zu Verwechselungen, da er durch seine ausgeprägte Grünfärbung von selbst warnt. Dieser grüne Knollenblätterpilz kommt aber viel seltener vor.
Das Fleisch des Gift-Wulstlings ist weiß, ebenso die Blätter.
Der Stiel ist schlank, anfangs markig, später an der Spitze hohl, weiß und mit einer gelblichweißen Manschette versehen. Das untrüglichste Kennzeichen dieses Giftpilzes ist die ausgeprägte runde Knolle am Fuße des Stieles. Diese Knolle ist mit einer häutigen Scheibe umgeben.
Geruch und Geschmack sind durchaus nicht unangenehm, der Geschmack sogar mild und erinnert an grüne Kartoffeln.
Zeit: Vom Sommer bis zum Herbste.
Standort: Seinen Standort hat er in Wäldern und Gebüschen, meist truppweise.
Wert: Wohl kein Pilz ist so giftig wie dieser; er ist um so gefährlicher, weil die Wirkung des Giftes erst nach 12–16 Stunden eintritt.
19. Gelblicher Gift-Wulstling. Gelblicher Knollenblätterpilz. Sehr giftig!
Amaníta bulbósa Bull.