Geruch und Geschmack sind säuerlich.

Zeit: Vom Anfang des Herbstes an.

Standort: In Nadelwäldern am Grunde alter Stämme oder an Wurzeln.

Wert: Im Vogtlande und Erzgebirge wird er viel eingetragen und zu sauren Kartoffelstückchen mitgekocht. Er schmeckt auch für sich gebraten säuerlich, alte und große Pilze sogar widrig.


29. Kahler Krämpling. Eßbar.
Paxíllus involútus Batsch.

Der Hut, anfangs flach gewölbt, 5–15 cm breit, wird später fast trichterförmig. Die Oberfläche ist glatt, glänzend und ockerbraun oder gelbbraun, in der Mitte etwas schleimig. Eine Abart ist fast gelb. Das Fleisch ist gelblich und wird bei Verletzung bräunlich oder rotbräunlich. Der Rand des Hutes ist ebenfalls scharf eingerollt (das charakteristische Kennzeichen der Krämplinge, daher auch ihr Name), filzigzottig. Die gelblichen Blätter sind nach hinten durch Queradern verbunden, laufen am Stiele herab und werden durch Druck braunfleckig.

Geruch und Geschmack angenehm, etwas säuerlich.

Zeit: Schon vom Juni an bis zum Spätherbst.

Standort: In Wäldern, Gebüschen, in Gräben, an Wegen, in Gärten, fast überall.