[36] Einige überwintern unter Baumrinde und in Kellern, und sind sodann auch mim Frühling anzutreffen.
[37] Die Entwickelung muss schon im Mutterleibe vor sich gehen. Zu meinem grossen Bedauern habe ich die inneren Geschlechtstheile des Weibchens nicht gehörig untersuchen können. Zum Behuf der Untersuchung hatte ich mehrere lebende Exemplare der Phora incrassata (♀) in Alcohol geworfen, wurde aber durch eine andere inzwischen eingetretene Beschäftigung von der Untersuchung der Phoriden abgelenkt, so dass die in den Spiritus gethanen Phoraweibchen auf längere Zeit in Vergessenheit geriethen. Erst nach einigen Wochen nahm ich mich dieser Arbeit an. Inzwischen waren aber die Phoraexemplare vom Alcohol zu sehr ergriffen, so dass ich auf ein richtiges Resultat nicht hoffen durfte. Weitere frische Exemplare standen mir nicht zu Gebote. Indess liess sich aus der Untersuchung dieser sehr durchweichten Exemplare so viel feststellen, dass die beiden Eierstöcke eine ährenförmige Gestalt besitzen, deren kurze Eiröhren zweizeilig stehen. Die Eileiter sind mässig lang. Der Eiergang in der Mitte nur wenig erweitert. Samentasche birnförmig. Andere Anhänge liessen sich nicht entdecken. Um ein weiteres Resultat zu erlangen, habe ich später trockene Exemplare aufgeweicht und dieselben der Section unterworfen. Im Allgemeinen haben sich bei dieser Untersuchung die früheren Beobachtungen bestätigt, nur erschienen die Eileiter bedeutend kürzer.
[38] Bienenzeitung, Jahrgang 1851. pag. 20.
[39] Die Bienen und die Bienenzucht in honigarmen Gegenden etc. Mühlhausen 1860. pag. 182.
[40] Bienenfreund aus Schlesien, pag. 171.
[41] Zur Naturgeschichte der Bienen. Bienenzeitung, Jahrgang 1860, pag. 232.
[42] Vergl. Jahrg. V. der Bienenzeitung, pag. 3 und 170. Ferner „Bienenfreund aus Schlesien“, pag. 173 und „Rationelle Bienenzucht“, pag. 271.
[43] Bienenzeitung, Jahrg. 1849, pag. 22 und 23.
[44] Bienenzeitung, Jahrg. 1864, pag. 53.
[45] Dies ist mir bei vier Versuchen durch eine tüchtige Räucherung mit Chlorgas gelungen.