β) Seitenachsen verzweigt.
3. Rispe, eine verlängerte Hauptachse, deren Seitenachsen Trauben sind. Schema 530 E. [Fig. 535].
B. Die Haupt- und Seitenachsen wachsen gleich stark.
4. Dolde, eine Anzahl von Seitenachsen, die alle gleichmäßig mit der in eine Einzelblüte ausgehenden Hauptachse wachsen. [Schema 530] C. [Fig. 534].
5. Zusammengesetzte Dolde, eine Dolde, die an Stelle der Einzelblüten wiederum Dolden trägt. Schema 530 F. [Fig. 666].
6. Köpfchen, sitzende Einzelblüten an einer verkürzten und oben verbreiterten Hauptachse. Schema 530 D (Compositae). [Fig. 799].
II. Oder die jeweilige Hauptachse wird jedesmal von ihren Seitenachsen überholt; dann liegen zymöse Blütenstände vor, die sich nach Zahl und Stellung der Seitensprosse in Pleiochasium, Dichasium und Monochasium unterscheiden. Diese Verzweigungen sind [S. 111] bereits ausführlich beschrieben und im Grundriß dargestellt ([Fig. 152]). Auch sind dort die monochasialen Verzweigungssysteme, Sichel und Fächel, wie die aus dem Dichasium ableitbaren Schraubel und Wickel behandelt, so daß hier nur auf die Abbildung eines typischen Dichasiums ([Fig. 536]) und diejenige des Wickels ([Fig. 537]) hingewiesen zu werden braucht.
Fig. 536. Zymöser Blütenstand (Dichasium) von Cerastium collinum. t–t⁗ die aufeinanderfolgenden Achsen. Nach DUCHARTRE.