Fußnoten:
[1] In den Kapiteln: „Die Unchristlichkeit des liberalen Protestantismus“ und „die Irreligiosität des lib. Prot.“ (Selbstzersetzung des Christenthums Cap. VI und VII) und in der Schrift „Die Krisis des Christenthums“ Abschn. I. 2, II und IV.
[2] In der Satire: „Das Gefängniss der Zukunft“ (Gesammelte Studien und Aufsätze A. X.) und in der Kritik des socialendämonistischen Princips (Phänomenologie des sittlichen Bewusstseins Abth. II, B. I.)
[3] Gesammelte Studien und Aufsätze No. I; Philosophische Fragen der Gegenwart No. I.
[4] Vergl. „Das sittliche Bewusstsein“, 2. Aufl., S. 415–418. (1. Aufl. S. 516–518).
[5] Vergl. den Abschnitt über „Das Moralprincip des Mitgefühls“ in „Das sittliche Bewusstsein“, 2. Aufl. S. 184–202 (1. Aufl. S. 217–240).
[6] Man vergleiche zu diesem Abschnitt meine „Phänomenologie des sittlichen Bewusstseins“, S. 672–673, 692–696; 2. Aufl. S. 536–537, 552–555.
[7] Dieselbe beläuft sich nach medicinischen Annahmen auf 2 vor dem 20. Jahre, 5 in den 20ger, 3 in den 30ger und 1 in den 40ger Jahren, zusammen auf 11. Bei der Verheirathung der Frau mit 26½ Jahren sinkt die zu erwartende Kinderzahl auf die Hälfte, d. h. auf 5½, was mit dem statistischen Durchschnitt in Deutschland übereinstimmt.
[8] Wollte man dem skrupulösesten Gerechtigkeitsgefühl Rechnung tragen, so brauchte man nur die Bestimmung in das Gesetz aufzunehmen, dass Jungfern durch die eidesstattliche Versicherung, niemals einen Heirathsantrag gehabt zu haben, von der Steuererhöhung befreit werden. Wer die Frauen kennt, wird keinen Augenblick daran zweifeln, dass eine solche Klausel unbenutzt bleiben würde, und dass deshalb ihre Aufnahme in’s Gesetz überflüssig und wirkungslos wäre.
[9] Die Besorgniss, dass durch Einreichung des Leitfadens eine zu scharfe Kontrole von Seiten der Universitätsbehörden ermöglicht und damit die Lehrfreiheit beeinträchtigt werden könnte, scheint mir ganz grundlos. Wenn ein Docent Dinge sagt, die den Universitätsbehörden Anstoss geben könnten, so sagt er sie in den mündlichen Erläuterungen, aber nicht in demjenigen, was er den Studenten diktirt, — und mehr soll ja der Leitfaden nicht enthalten.