Her je den Kerl erschieß ich.“
Der Kronprinz selbst feuert gegen Jaburek, und die ganze preußische Armee erwählt sich das gleiche Ziel, um sich beim Kronprinzen einzuschmeicheln. Eine Kartätsche fliegt dem Artilleristen durch den Mund in den Magen, aber der Getroffene nimmt sie schnell wieder heraus und schießt ruhig weiter. Eine gegnerische Petarde reißt dem Schützen beide Arme ab, doch er zieht schnell seine hohen Stiefel aus und schießt mit den Füßen weiter. Schon aber kommt, von einem preußischen Freiwilligen („prajský frajbilik“) gefeuert, ein Shrapnell herangeflogen und reißt Jabureks Kopf ab. Der Kopf fliegt am General vorbei und meldet diesem im Vorübergehen, daß er nicht salutieren könne. Aber Jaburek selbst steht noch immer bei der Kanone dort und ladet in einem fort. Endlich wird seiner Aufopferung eine Grenze gesetzt: Der Feind schießt auf seine im Fluge befindlichen Geschosse, und diese fallen in die eigenen Reihen zurück. Da gibt Jaburek das Laden auf (bei dieser Strophe soll der Refrain entfallen), er packt seine Kanone und eilt aus der Schußlinie. Dafür aber — für die Rettung der Kanone nämlich — wird er geadelt und heißt von da ab „Edler von die Jaburek“. Er hat jetzt den Adelsstand, und über das Fehlen seines Kopfes tröstet er sich mit dem Bewußtsein, daß — das Lied schließt sehr gehässig — die kopflosen Adeligen angeblich doppelt geachtet seien. Auf seinem Wappen stehen die Worte:
„Bei der Kanone dort
Stand er und lud in einem fort,
Bei der Kanone dort
Stand er und lud noch fort.“
Dieses ist das Lied vom Kanonier Jaburek, dessen Namen die Kriegsgeschichte verschweigt. Aber sein Ruhm lebt im zechenden Soldatenkreise weiter, und jedesmal wenn das Lied den Refrain „laden“ bringt, nehmen die Sänger dem tapferen Recken zu Ehren eine stärkende Ladung zu sich. Und das Lied hat siebzehn Strophen.
Die Erlaubnis zum Fußballspiel
Mein kleiner Bruder kam gestern aus dem Gymnasium nach Hause.