| Ich wende mich noch einmal auf der Schwelle |
| Und grüße dich, mein schlafend Glück. |
| Du kehrst mir wieder in der Zeiten Helle, |
| Mit junger Freude kehrst du mir zurück. |
| So laß mich dir im letzten Weitergehen |
| Das Wort der Sehnsucht sagen – auf Wiedersehn. |
Und Erfüllung kommt zu seinen Wegen
| Da ich solcher Seligkeiten Fülle, |
| Dir mein Garten, tief im Herzen danke |
| Und ohn dich der Träume Glück verliere |
| Und an wehster Sehnsucht schmerzlich kranke, |
| Möcht ich jedem Erdgebornen immer |
| Diesen Wunsch in seine Seele senken – |
| Daß die Götter gnädig sich ihm weisen, |
| Einen Garten ihm zu eigen schenken. |
| Lebe jeder diesem Wunsch entgegen, |
| Und Erfüllung kommt zu seinen Wegen. |
Von Elisabeth Dauthendey erschienen
im gleichen Verlag:
Vom Neuen Weibe und seiner Liebe. Vierte Auflage
Im Schatten. Novelle
Hunger. Novelle
Zweilebig. Roman
Vivos voco. (Zweiter Teil vom Neuen Weibe und seiner Liebe)
bei Theodor Thomas, Leipzig
Ein Abend und andere Novellen
bei Philipp Reclam jun., Leipzig