„Warum?“

„Ach! laß sie, den launenhaften Spielverderber.“

Sophie, der es warm um die Augen wird, heimlich zu sich: Ich will das Geld lieber der armen, blinden Frau geben, damit ich gut werde, für einst — für mein Kindchen!

Ehe.

Die Mama war immer so bleich. Soweit sich Maria zurückerinnerte, aus ihren Mädchenjahren bis zurück in die Kinderzeit — immer sah sie die Mutter bleich, mit den ernsten, wunden Augen und dem milden Lächeln um die Lippen.

Der Papa liebt die Mama nicht. Entschieden! Maria sagt dies niemandem, niemandem! Dennoch ist es so. Sie hat es schon als Kind gefühlt. Sie wußte nichts damals, dachte nichts — aber sie litt!

Niemals gab es Scenen oder Rohheiten im Hause. Die Eltern blieben immer vornehm und gebildet. Aber es fehlte der Sonnenschein. Das Weiche, Gütige, welches in einem Blick sich offenbart! Und wofür gerade Kinder, denen Worte noch unverständlich sind, ein so feines Empfinden haben.