Fort, sagte der Dämon, an’s Ende der Welt. Dort ist Glück. Wirklich? sagte der Junge. Am Ende der Welt, wo es so vieles zu sehen giebt!...
Ja, dort.
Da durchzog ihn plötzlich eine Sehnsucht, die Welt zu sehen und zu erkämpfen, zu erobern: Geld, Reichtum, alles, was glücklich macht!
Er fühlte in seinem Herzen inmitten dieses dunklen Verlangens einen schmerzenden Stich und vor sich sah er zwei wunderschöne Augen, aber er erkannte sie nicht mehr.
Nun machte er sich auf den Weg. Und der Dämon war sein Begleiter. Jetzt durfte er freilich auf keinem Wege mehr ausrasten.
Weiter, weiter, sagte der Dämon.
Jetzt hatte er weder zum Lachen noch zum Weinen Zeit. Die Welt ist gar so weit. Es war zum müde werden. Aber der Dämon peitschte ihn fort, weiter, weiter! Nun trug er schöne, seidene Kleider und schlief in Betten aus duftenden Hölzern, und viele Diener waren um ihn, die seiner Befehle warteten. Aber der Dämon rief: Wie stünden dir silberne Kleider gut, und wie schön ruht es sich in Betten aus kostbarem Elfenbein. Da lief der Junge, sich dies zu erwerben.
Dann stellte er sich vor den Dämon und sagte: Siehst du mein schimmerndes Silberkleid und das Bett aus feinstem Elfenbein?