So? Und ich habe das Glück nicht gefunden.
Das ist wieder deine Schuld. Uebrigens scheint mir dies auch gar nicht der Zweck des Lebens zu sein.
Der König dachte nach. Eigentlich war er nie glücklich gewesen, d. h., doch einmal, als er noch arm war. Damals, als er im zerrissenen Kleid den Traum von der Glücksfee geträumt.
So schön war in seinem Leben doch nichts als dieser Traum.
Alles herrliche der Erde war nicht so schön wie dieser Jugendtraum. Nun wollte er wieder sich zu verinnerlichen versuchen.
Aber es ging nicht. Da kamen Ziffern, Sorgen, Galle und Neid — alles — nur kein Traum.
Und nun nahm ihn der Tod in seine Arme. Die Räte zogen darauf seinen Leichnam aus, sodaß er nun so nackt war, wie der Aermste der Armen.
„Nichts hab’ ich gehabt und doch das Schönste. Doch ich wußte es nicht.“
Draußen stand der Jüngling, welcher der neue König werden sollte.