HEINRICH: So Jüngsken, das Terrain darfst De nich überschreiten, sonst bin ich belämmert (alles lacht stürmisch, nur Lieschen umklammert Mutter Pius ängstlich.)

LIESCHEN: (Sinnlich erweckt) Der macht den Heinrich tot. (v. Simon verblüfft; Heinrich wankt auf seine Freunde zu. v. Simon will die Flucht ergreifen, aber die Arbeiter packen ihn.)

Die Riesendame: (guckt aus ihrer Bude) Kommen Se bei mich, Herrchen! (v. Simon befreit sich einen Augenblick, die Arbeiter hinter ihm her. August springt wie ein Kater auf seinen Rücken. Aber es gelingt v. Simon, ihn abzuwerfen und sie rasen hintereinander über den Platz dem Ausgang zu.)

HEINRICH: Steckt ihn in den Aussichtsturm, meinetwegen! (Die Herren nehmen den völlig erschöpften Heinrich in die Mitte, um mit ihm fort zu gehen.)

HEINRICH: (zu Lieschen und zu Mutter Pius) Schlaf süß, Marze, gute Nacht, Mama Charlottchen.

Der Geschäftsfreund: Das müßt sie hören. (Die Menge verläuft sich, die Buden werden geschlossen, die alte Pius rennt in ihre Bude. Lieschen steht ganz allein im Vordergrund, setzt sich noch einmal auf den Leoparden im Karussell, streichelt ihn und springt dann ab.)

Die Riesendame: (Steckt den Kopf durchs Fenster.) Wie heißt Dein charmanter Kavalier?

LIESCHEN: Das geht Euch niks an. (Heinrich, in der Mitte der Herren, sieht man noch hinter dem Platz des Jahrmarktes auf einer Anhöhe heimwärts ziehen. Die drei Herumtreiber kommen langsam am Karussell vorbeigewandelt über den Jahrmarkt gehend.)

PENDELFREDERECH: Wir wollen den Garten nu reinigen von de Sünde (murmelt böse).

Lange ANNA: (Macht die Bewegung des Kehrens. Er trägt eine lange rauschende Papierschürze und eine Frauennachthaube aus Papier mit flatternden Bändern auf dem Kopf und eine dicke Warzennase.)