LIESCHEN: Mir haut der Vater, wenn ich trödel’.

GRETCHEN STOMMS: (altklug) Es kriegt heute seine Löhnung.

EDUARD: (nickt; Wichtigkeit markierend. Lieschen verläßt ihn befangen. Die beiden Kinder laufen, die Arme gegenseitig über Kreuz im Rücken, fort.)

Gr. WALLBRECKER: (er trägt altmodisch grüngestickte Pantoffeln und die neue Pfeife in der einen Ecke im Mund. Arbeiter kommen wieder an Eduard vorbei.)

Einer der Arbeiter: (brutal auf Eduard zeigend) Der muß auch bald ins Gras beißen.

Großvater: (erblickt ihn) Guck einer an, der junge Herr so früh. (Nicht Antwort abwartend nach dem Dachfenster sich aufstreckend) Carl, steh auf, Faulenzer, dicker Plumpsack, steh auf! Amanda!

EDUARD: (will ihn beruhigen) Lassen Sie sie noch friedlich schlummern, Großvater.

Großvater: Tum Tingelingeling! ..... (Er drängt Eduard, sich wieder auf die Bank niederzusetzen.)

EDUARD: Was meinen Sie, Großvater, wenn ich mir auch ein Pfeifchen anzünde?

Großvater: (streicht ein Schwefelhölzchen an der Wand des Häuschens an.) Schlecht sehn Se mal wieder aus, un es fehlt doch nicks bei Sie; wo der Teufel einmal drinsitzt! ... Was sag ich, der Teufel? Wallbrecker bist Du doch en dämlich Roß, aber was muß das für en Satans in Sie sein?