Bodenmeister Ulrich folgt ihm stumm, betroffen. Vom großen Donauhafen wollte er sprechen, von seinem technischen Wissen, aber die Moscheen hat er nicht gezählt. Einsilbig erklärt er die Art der eingelagerten Waren, und als der Kapitän die Halle verläßt, sieht er ihm kopfschüttelnd nach.

Nun kommt die Lagerhalle mit den Ölen und Fetten an die Reihe, auch das große Freilager an Kohlen und Schrott wird besichtigt, der Kapitän sieht sich alles eingehend an und sagt:

»Sehr schön, sehr schön.«

Dann bleibt er noch eine Weile beim Lademeister stehen und unterhält sich mit ihm. Zum Schluß sagt er:

»Ja, da will ich Sie also nicht länger von der Arbeit abhalten«, und geht weiter.

Er stellt sich nicht hin und sieht den Leuten zu, bis sie unsichere Hände bekommen. Er spricht sie an und plaudert mit ihnen.

Selbst mit dem kleinen flachsblonden Tom vom Schiffer Jensen will er sich unterhalten. Der verschmitzte Bengel ist gerade der Schwester Emmi davongelaufen, um zu seinem Pudel auf des Vaters Kahn zu flüchten.

»Na, was machst du denn hier?« fragt der Kapitän mit seiner heiseren Stimme, lächelnd.

Das ist wohl nicht der richtige Verkehrston für Tom, denn er rennt brüllend weiter. Es gelingt Schwester Emmi, ihn vor der Flucht auf den Kahn zu erreichen, denn hier wird ausgeladen, und da hat ein vierjähriger Bengel nichts zu schaffen.

»Warum ist er denn fortgelaufen?« fragt der Kapitän die Schwester.