»Ich muß erfahren, wer es ist,« sagte er und legte die Hand an die Stirn. »Kehren Sie zu Ihrem Vater zurück. Ich muß diesem Menschen folgen.«
Paula zog das Tuch fester um ihre Schultern.
»Wohin haben Sie mich gebracht!« sprach sie, sich zum Gehen wendend.
»Paula!« rief er außer sich. »Ich töte mich, wenn auch Sie mich anklagen!«
»Ich klage Sie nicht an. Ich, ich allein bin die Schuldige; ich hätte stärker sein sollen. Leben Sie wohl.«
»Auf immer? Ich lasse Sie nicht.«
»Denken Sie jetzt nicht daran, ... jetzt können wir nichts beschließen. Gehen Sie dem dort nach und schreiben mir morgen, wer es gewesen und wie alles abgelaufen ist.«
Er hielt sie nicht länger zurück. Mit gesenktem Kopfe und schwankendem Schritt ging das Mädchen in das Haus hinein. Der Priester stürzte durch Nacht und Nebel dem Unbekannten nach.
Erst in der Nähe des Pfarrhofes erreichte er ihn. Dort brannte eine Laterne. Harteck packte den Fremden bei den Schultern und kehrte dessen Gesicht dem Laternenlicht zu. Er erkannte den Mönch.
»Woher kommen Sie?« fragte er ihn mit heiserer Stimme.