So ist hinden von demselben stadel piß auf den obgeschriben ursprung des wassers pei neunundzweintzig stat schuch. derselb kast ist runt als ein prunn gemauret und gedeckt mit zweien grossen grabstein; der kast ist unter der erden zwelf schuch tief und oben am tag steet ein marckstein vom Kornperk auf demselben kasten.
Item von dem obgeschriben samenkasten des wassers ist pei zwelf schuchen herab piß auf den ersten marckstein darnach.
Item mer sein von dem obgeschriben nechsten stein darnach herab piß auf den andern stein sechsundviertzig schuch; der stein ligt auch am tag.
Item von demselben piß zu dem anderen stein aber darnach herab ist funfundviertzig schuch; der stein auch am tag leit.
Item darnach von dem obgeschriben stein sein sechsundsechtzig schuch piß [107a] zu dem [nechsten] stein aber darnach.
Item von dem obgeschriben nechsten stein ist darnach herab funfundfunftzig schuch piß auf den rechten abloßkasten des wassers.
Item das wasser fleust also von den obgeschriben marckstein ie von einem zu dem andern in gemaurten rinnen unter der erden, die ligen pei siben schuchen tief; und das wasser in derselben rinnen stembt und ist woll zweier schuch tief mit wasser und am understen noch tieffer.
Item es sein unter den obgeschriben marckstein allenthalben löcher in die rinnen, darinnen das wasser stembt oder fleust, also das ein man in derselben rinnen oder gang unter der erden von einem stein zu dem anderen woll gekrichen mag, wenn man das wasser ablest im abloßkasten.
Item so ist zuletzt ein abloßkast gemaurt, der pei zweien schuchen weit und sechs schuch lanck und tief ist, und der abloß zu demselben abloßkasten ist an der seitten gegen dem weier pei funf schuchen hinter sich herauf von dem samenkasten; do ist ein schlegel, der kaum eins schuchs tief unter der erden leit neben dem stein, darmit der ablaßkast gedeckt ist. wenn man den schlegel zeucht so geet der prunn unden durch ein eichen rinnen gantz ab, die rinnen [leit] bei sechs schuchen unter der erden im abloßkasten. es ist auch ein gute kupferen seichen im abloßkasten, dardurch das wasser in den samenkasten sich seicht.