Item so ist ein ander kasten gemauret unden herab hart an dem ablaßkasten, der ist auch gedeckt mit zweien grossen stein, die am tag ligen, und geet die seichen von dem abloßkasten in denselben [underen] samenkasten; und derselb samenkast ist pei sechs schuhen weit und preit in ein vierung. in demselben samenkasten ist ein grosser kupferer gelocherter kessel vor den hultzen rören, die auß demselben kasten geen.

Item von demselben underen samenkasten geen nun zwo hültzen rören neben einander gerichtz hinab an den pach, do hinab sein vierunddreissig schritt. und ligen die rören am tag im pach und also durch die wisen doselbst piß zu dem marckstein, der do steet sechsundfunftzig schritt in derselben wisen, und mer ein stein darnach hundert zwenundfunftzig schrit piß zu ent [107b] der wisen an dem weier ob dem hemmerlein doselbst. und die zwue rören ligen in der wisen hinab pei funf schuhen unter der erden.

Item die öber rörn auf die lincken hant als man herein geet gegen dem perg oder Siechgraben zu, die dienet zu dem obern geheus an dem schönen prunnen in der stat; und dieselb röre ligt nun fürpaß ein und einher allweg auf der lincken hant etc.

Item die zwue rören geen oder ligen nun also von dem obgeschriben marckstein, der do steet zu ent der wisen am weier ob dem hemmerlein, in demselben weier pei eines halben mans tief in dem weier unter der erden, und also durch den weier gegen der stat neben den eichen pfellen. do ligen die rören auf der lincken hant gegen dem gericht, als man herein geet piß zu dem weiertham zu pei dem hemerlein.

Item so steet ein marckstein auf dem weiertham neben dem wer auf die lincken hant gegen dem Vischgraben wertz, do komen die zwue rören pei anderhalb mans tief durch das weiertham under der erden herauß gegen der stat zu etc. do steet aber ein stein auf dem weiertham gegen der stat.

Item die zwo rören gen also verrer piß zu dem newgefasten fliessenden prunnen, der do ist am perg gegen dem Vischgraben; und von demselben prunnen pei zweintzig schuhen zu messen gegen dem hemerlein, do ligen die zwu roren eins schuchs tief unter der erden in dem gerin oder abfluß desselben prunnes.

Item von dem obgeschriben prunlein gegen der stat zu messen sechsundsechtzig schuch und von einem wisslein dopei gelegen vierzehen schuch über zwerch zu messen, do leit ein spunt in die roren; die do dienet in das unter gehaüs an dem schön prunnen etc. und die roren ligen an demselben ent pei funf schuhen tief unter der erden. doselbst herab am wisslein steet ein marckstein pei zweintzig schritten underhalb des spuntz gegen der stat zu.

Item darnach gen die zwo rören also gerichtz gegen der Snödin [weierhaus] zu durch ein wisen, die gen dem Thurnhoff gehort, do stet ein marckstein vorn an der wisen. mer steet noch ein marckstein auf dem hohen rangen, der uberzwerch [geet], und an ieder seitten des rangen ein graben; der rang an dem ent zwo wisen scheidt. auf demselben rangen steet auch ein [108a] marckstein gerichtz ob den rören, die do ligent an demselben ent pei funf schuchen unter der erden.

Item von dem obgeschriben marckstein ist ein wisen gegen der Snödin weierhaus wartz, dordurch ein graben auch uberzwerch geet. in demselben graben ligen die rören am tag pei vier schuchen in der erden. mer steet ein marckstein aussen am zaun an der straß gegen [Werd] wertz, darunter ligen die zwo rören.

Item von demselben marckstein, der aussen am zaun steet gegen Werd wartz, do geen die rören durch denselben zaun piß zu dem andern marckstein aber darnach, der do steet pei zwelf schuchen disset der prück, und also snurslechtz zwischen dem eck an der Snödin weierhaus und dem prücklein doselbst durch die Begnitz, die auf die Hadermüll fleust, und jenset der Pegnitz in des Langen von Wertz wisen zu dem marckstein.