[124a] Item als nun an demselben ent im gewelbe die dreu wasser zusamen komen, gen sie nun in einer steinen rinnen, die auch verdeckt ist, in einem gang, der in fels gehawen ist, hinab gen tal durch oder under dem Thiergartner thore oder thurn hinab piß fur die kettenstock, die oben an der Schmidtgassen steen oberthalb Mertein Löffelholtz haus; verrer mag man nit wol komen, wann der ganck zu nider ist. und die steinen rinnen ligen also verrer herab piß zu dem prunnen vor des alten Eschenloers haus, do ist ein N in das geweng an der ein seitten seiner hausthür gehawen. do ist ein kasten zu rören jenset der rinnen im pflaster zwischen dem prunnen und der rinnen doselbst, und der kast ist pei achtzehen schuen tieff unter der erden.

Item von demselben obgeschriben kasten geet das wasser nun in hultzen rören herab piß fur die kettenstock, die vor des Hanns Volckamers haus sten, im Saltzvaß genant, und die rören ligen herab in einem gehawen gang, der in der vels gehawen ist an demselben ent, doch mag man darinnen nit geen, [da es] nider ist.

Item von den obgeschriben kettenstocken vor dem Saltzvaß ligen hültzen rören hinab in geschuttem ertrich pei zehen schuen unter dem pflaster und also hinab piß zu dem trog vor dem Tyrolt, do das wasser aufgeet und in denselben trog felt.

Item so ist her diesset des trogs oder des stocks, darinnen das wasser aufgeet, pei zwelf schuen von stock hinter sich vor der Weyssin hausthür ein spunt in dieselben rören, und das uberich oder verloren wasser in dem trog geet auf das pflaster und thut kein dinst mer etc.

[124b] Von der rören des Hyserleins.

Mer ein fluß und ursprunck des Hyserleins ist in dem alten statgraben als man von sant Jacob herab geet doselbst pei der alten statmaur, die do eins teils eingefallen ist, pei sechtzig schuen underhalb des ersten thurens an derselben alten statmeur im graben hinauf zu messen, under dem rangen von der statmeur herab pei sechtzig schuen auch zu messen, do ist der erst kast und ursprunck unter der erden und desselben prunnen etc. auch sein noch ettlich alter kasten zwen darob, die nun nit mer dienen zu demselben prunnen.

Item mer ist aber ein kasten in dem graben doselbst von dem obgeschriben ersten thuren an der alten statmeur von demselben obersten ecke des thurens, das gegen sant Jacobs kirchen hinauf steet, herab zu messen an dem rangen in den graben pei viertzig schuen. und zwischen den zweien kasten do ist ein gemaurter ganck, in demselben gang das wasser von einem kasten zu dem anderen geet.

Item von dem obgeschriben anderen kasten gen nun hültzen rören herab unter der erden pei dreien schuen und also durch die newgeschutten prucken, die hinter der almusen müll herauß auf den Newenpaw geet etc. und doselbst überzwerch durch die new gemaurten rinnen, die durch die prucken geet, und von dannen gerichtz zu dem trog zu, dorein das wasser fellt. under demselben trog geet es in der alten statmeur auf und gibt ein rore mit wasser herauß auf den Newenpawe in ein trog und in die stat zwu rören auch in ein trog.

Item die röre hat ein abloß aussen gegen dem Newenpaw. underhalb des steinen trogs pei sechs schuen gegen der Begnitz hinab do ist ein abloß unter dem hultzen trog, darauß man die pfert trenckt. und das verloren oder uberich wasser geet in die Begnitz von dem prunnen an paiden enden innen und aussen an der meur und thut kein dinst mer etc.

[125a] Von der rören vor dem müntzhoff pei sant Katherein.