Kal. Der november hat 30 tag.
d. Aller heiligen tag.
e. Aller sele tag. folio 27. N etc. 28. F. 29. W. N. 30. V. N. S. A. M. 31. D. S.
f. Piriminus mart. folio 26. D.
g. Modesta junck.
A. Heinrich hertzog. folio 36. A. 165. N. A.
b. Lienhart peichtiger. folio 68. D.
c. [Wilbrod] pisch. folio 68. S.
d. Vier gekront mart. folio 165. N. A.
9 hore e. Theodorus pisch. folio 27. N etc. (etc. wie am 2.)
f. Mertein pabst. folio 26. D. 77. Z.
g. Mertein pischof.
A. Livinus pischof. folio 169. D. 165. N. A.
b. Britz pischoff. folio 66. A.
c. Corona junck. folio 171. E. 165. N. A.
d. Fidencian mart. folio 174. S.
e. Otmar apt. folio 27. N etc. (etc. wie am 2.)
f. Hugo kartheuser. folio 26. D.
g. Eugenius pisch.
A. Elspet lantgrefin. folio 168. W.
b. Poncianus mart. folio 165. N. A.
c. Maria im tempel.
d. Cecilia junckfr. folio 165. N. A.
e. Clement pabst. folio 27. N etc. (etc. wie am 2.)
f. Crisogoni martiris. folio 26. D.
g. Katherina junckfr.
A. Conrad pischoff. folio 169. W. G. 165. N. A.
b. Agricoll mart. folio 12. Z.
c. Virgilius pisch. folio 165. N. A.
d. Banfast. folio 27. N etc. (etc. wie am 2.)
e. Endreas XII pot. folio 1. W.

Kal. Der december hat 31 tag.
8 hore f. Longinus pisch. fol. 26. D. 25. W.
g. Vespasianus mart. folio 1. D. 2. D etc.
A. Sola apt. folio 165. N. A.
b. Barbara junck. folio 153. S.
c. Sabina ebtesin. folio 27. N etc. 28. F. 29. W. N. 30. V. N. S. A. M. 31. D. S.
d. Niclas pischoff. folio 3. D. N etc. 5. D. E. S etc. 6. D. W.
e. Eukarius pischof. folio 26. D.
f. unser frawen enphaung.
g. Syrus pischoff. folio 6. Z. 7. E. J etc. 8. J. D. E.
A. Melciad pabst. folio 168. D. K. 165. N. A.
b. Damasus pabst. folio 163. S. J. A. W.
c. Waltherus pisch. folio 165. N. A.
d. Lucia. Ocilia. Jobst. folio 9. Z.
e. Nicasius pischof. folio 27. N etc. (etc. wie am 5.)
f. Aurelianus mart. folio 26. D.
g. Anania. Azaria. folio 9. D. E etc. 12. D. V.
A. Lasarus pischoff. folio 171. E. 165. N. A.
b. [Wunbolt] pisch. folio 61. A. 62. M. J etc.
c. Goltvasten. folio 52. E. B. D etc. 55. M. J etc. 91. E. 158. D. 165. N. A.
d. Banfast. folio 27. N etc. (etc. wie am 5.)
e. Thomas XII pot. folio 10. D. E etc. 12. Z. N etc. 13. E. 14. D. N etc. 15. A. M. 16. A. J. 148. A. E.
f. Teodosia junck. folio 4. M. 51. N. 26. D. 57. D. N. W etc. 58. D. S. A etc. 75. N. V etc.
g. Eugenia junck. folio 75. E. J etc.
A.Banfast. folio 169. M. 173. E.
9 hore b. der cristag. folio 25. W.
c. Steffan mart.
d. Johanns XII pot. folio 16. D. 17. W. N etc. 18. N etc. A etc. 19. W. E. 20. N etc. A. 32. A. W. N etc. 2. A.
e. der kindlein tag.
f. Thomas von Aquin. folio 26. D. 165. N. A.
g. David kunig. folio 21. M. E etc. 23. S. J.
A. Silvester pabst. folio 172. S. 173. S.

[1b] Umb sant Endres [Nov. 30] ein tag oder vier vor oder nach ongeverlichen soll der stat paumeister in einem wolgesamentem rate fur pringen und erzelen, was afterstelliger pewe noch ungemacht, die im vor von einem erbergen rat zu machen bevolhen und noch ungemacht vorhanden sein, auch wie vil steinmetzen und zimmergesellen er an der stat arbeit das vergangen jare gehabt hab etc. und do ein burgermeister fragen lassen, was ein erberger rate das kunftig jare in willen hab mer zu pawen, auf das, das ein paumeister mit der bestellung der arbeiter sich darnach wisse zu richten das kunftig jare.

Darnach und am ersten soll der stat paumeister zu im fordern den schaffer und anschicker, als ietzunt Conrat Gürtler ist, und sein abrede mit im zu haben, das kunftig jare pei der stat arbeit und an seinem ampt zu beleiben. und wiewol derselb schaffer alle jar zu dem newen ratte ob der stat amptbuch gehorsam thut, alsdann sein eid im newen eitbuch folio 25 außweist, iedoch soll er der stat paumeister geloben nach verhorung der hernach geschriben artikel etc.

[2a] Des schaffers und [anschickers] ampt.

Der schaffer und anschicker, also ietzunt ist Conrad Gürtler, sol der stat paumeister geloben und sein trew geben an eins aids stat, das er das zukunftig jare bei und ob der stat pewen beleiben und der stat nutz und fromen getrewlich furdern und schaden bewaren wolle, und dem paumeister hilflich sein zu wie er sein bedarf zu der statt nottorft, auch der stat arbeitter und pferde anschicken zu arbeitten nach eins paumeisters unterrichtung. auch sol er selber nichts angeben noch machen lassen on eines paumeisters wissen und willen, und soll alle wochen am freitag einem paumeister beschriben geben wie vil aller arbeitter an der stat arbeit dieselben wochen sein, und wie vil [ir ieder] derselben arbeitter taglone verdienet habe, auf das, das ein paumeister wissen mag darnach gelt ein zu nemen auß der [lösung stuben], das im dann der schaffer soll zelen helfen in die püchslein, darmit man den arbeittern gelonen mag am sambstag. auch soll er der stat holtz, pretter, kalck, stein, eisen und andern iren zeug getrewlichen bewaren, den er unter handen hat, auch was er des werckzeugs den meistern allenthalben und andern arbeittern under die hende gibt darob zu sein, das sie im den wider antworten. auch das er des zeugs nichtz hin leihe noch gebe on wissen und willen eines paumeisters; weme aber ein paumeister von werckzeug ettwas leihet, das soll der schaffer nit hin auß geben anders dann auf silberen pfant, die soll er dann auf heben und eigentlichen beschreiben, wes das sei oder was dasselb pfant stee etc. wenn man dann soliche pfant wider lösen will, soll der schaffer eben auf sehen, ob icht schadens, es sei an wegen, kerren, seil, zwispitz oder anders gescheen sei an dem, das man wider pringt, das soll er im heißen wandeln ee und er die pfant hinauß gibt, und was er also von gelt ein nimpt von altem oder newen holtz oder anderm das eim paumeister berechen und getrewlich uberantworten, alles ongeverlichen.

So gibt der statpaumeister dem schaffer alle wochen, es sei veiertag oder wercktag, fur sein solde vier pfunt alt; dem Gürtler hat man vormals bei des Grasers seligen zeitten dreu pfunt alt ein wochen geben. darnach kame er zu dem thorsperre ampt des eußern Frawen thors, davon er auch ein sold hette; wann im aber der gescheft zu vil wart und [er] wider von dem thorsperr ampt kame, do het ein erber ratt [2b] bevolhen im die vier pfunt alt alle wochen zu geben etc. dapei es noch also besteet.

Auch sol der schaffer das zimmerholtz, das der stat walthawer zu der stat pewen herein antwort, eigentlichen mercken und ab zelen mitsampt der stat werckmeister dem zimmermann, als oft des nöt ist. und soll auch alle goltvasten, wenn der stat paumeister mit dem walthawer rechen will, dasselb holtzwerck einem paumeister verzeichent geben ein iede gattung in sunderheit von leng und größ; und ob der walthawer solich holtzwerck an leng und größ nit als follig precht, das soll der schaffer zu wissen thun einem paumeister. und wenn ein paumeister mit dem walthawer rechent, so gibt der walthawer dem schaffer sechtzig pfenning von dem rechen und [trinckgelt], das ein paumeister dem walthawer gibt.