So hab ich nach abgang meines vettern [Bertholt Tuchers] seligen funden geschriben in einem desselben meines vettern buch ein schrift, die do auch antrifft die greben an der Fürreit. dieselb schrift dann do hernachgeschriben steet von wort zu wort also lautent:

Auf montag nach Galli [18 Oct.] anno etc. 45to.

Item es ist von rats wegen bevolhen Bertholt Nutzel und Bertholt Tucher zu lugen und besehen von des wassers wegen zwischen sant Lienhart und dem Gostenhoff, das so groß was und in siben jaren nit darzu gelugt was worden, das man den erbgraben gefegt und geraumpt het, und waren alle zettel verloren. darumb hab ich Bertholt durch eins gemein nutz willen new zettel lassen machen und das in das buch geschriben von und wer fegen soll und raumen ee und ein gefrust oder eis keme.

Item wir haben den alten Hassen darzu gepraucht, der hat die vor alten zeitten beritten und außgericht, und im zugeschoben Fritzen Peyrn, und wo ine das zu schwer wurde oder die leut widerrede hetten, so wolten wir pede oder unser einer mitreitten, das geraumpt und gefegt wurde. und sint das die person auf die zeit, die raumen und fegen sullen:

[139a] Zu dem ersten zu dem Lay:

Item Contz Weißlock, Hanns Ritter, Herman Weißlock, Hanns Weißlock.

Zu den Hoffen:

Item Contz Reck, Contz Krell, Herman Krell, Hanns Reck, Contz Weißlock, Hanns Gebhart, Heintz Weyler.

Zu dem Hoffe:

Item Müllheintz, Ullein Stud, Hanns Stud, der jung Henslein Schmidt, Heintz Waibel zu Leuchendorf gesessen.