Kappenzipfel, Ortolfs Hof, ein großes gebäude mit eingängen vom Mehl-(Hans-Sachsen-)gäßchen und vom Jacobs-Wirth (Ebnersgaße) her; seit langen jahren mit einer umgestaltung, die wohl den namen verschönern sollte, Cappadocia genannt. Beide namen kommen noch öfter vor. Nopitsch s. 22, 23, 74.
Gaße hinter St. Kathrein, jetzt Katharinengaße.
Katharinengraben, jetzt Peter-Vischer-Straße nach des berühmten meisters haus, das in dieser straße stand.
Kirchen und Klöster.
Ägidienkirche und Kloster auf dem gleichnamigen platz.
Allerheiligenkirche am innern Lauferthor.
Augustinerkirche und Kloster an der Schuster- und Carlsstraße. Die kirche ist abgebrochen, das kloster zu ärarialischen zwecken verwendet. Nopitsch s. 7, 8.
Barfüßerkirche und Kloster. Eine im 17 jahrhundert erbaute kirche steht noch, doch ist sie ihrem zwecke längst entfremdet, das kloster ist zum theil in ein findel-, zum theil in ein zuchthaus verwandelt worden. An des letzteren stelle steht jetzt das Museum. Nopitsch s. 11.
S. Clarenkirche und Kloster in der Frauenthorstraße; die kirche ist der katholischen gemeinde abgetreten worden, in den klostergebäuden sind seit wenigen jahren englische fräulein eingezogen.
Deutschordenshaus s. Deutschherrnhof.
S. Elisabethenkirche und das alte Spital war vor dem Weißen Thurm an dem Deutschordenshause. An ihrer stelle steht die nicht ausgebaute, jetzt zu magazinen verwendete Deutschherrnkirche.
U. L. Frauencapelle am Markt, jetzt die katholische pfarrkirche.