fur ein wagen wag mit zweien ortscheitten 9 pf.
fur ein einlutz ortscheit 2 pf.
von funf hundert speichen auß zu hawen von der stat holtz, von hunderten sibenundzweintzig pfenning.
Warzu dann ein paumeister der stat wagner das holtz gibt, so soll der wagner so vil dester minder lons nemen, dann der vorgeschriben lon ist fur holtz und arbeit.
Dorpei soll ein paumeister bestellen und do ligent haben zu der stat nottorft allerlai wagenholtz als felg, außgehawen speich, nabholtz, lenckwit und dergleichen ein nottorft, und das ie alles zu wedel gehawen sei.
So soll der wagner einem paumeister beschriben geben, wenn er rechen will, was er gemacht hab sider der nechsten [56b] rechnung, das soll der schaffer alleweg auch mercken, was er im zu machen geben hab etc. und der wagner soll auch nichtz machen niemant, er werd es dann geheissen von einem paumeister oder schaffer ongeverlichen.
Nun wenn also die rechnung geschicht, so gibt im ein paumeister zu trinckgelt sein knechten ie von sechtzig pfenning ein haller, oder von einem pfunt novi ein pfenning oder drei haller, dorein sich ein paumeister selber richten muß. so lest im der wagner an seinem vorbestimpten lon nichts ab prechen etc.
[57a] Von dem haffner.
Desgleichen soll der stat paumeister bestellen ein haffner, der zu der stat öfen besech und mach allenthalben, sunderlichen auf dem rathaus, auf den beden vesten allenthalben, desgleichen auf allen versperten thürnen darauf turner sein, darzu derselben thurner ir weibern herniden, und auf der [Wessel], Mang, Pleich, [den] [thorwarten vor allen thor], in der wag, auf der Peunt, im loch, tuchhaus, Schießgraben, Marstall; auch des reichs amptleutten, als lebenzuchtiger, stathirten und huntschlaher etc. aber was sunst der thürn umb die stat sein, darauß man zins [gibt, darzu] soll der haffner nirgen kein öffen machen noch flicken; es sei dann [das] im einer ein vorzeichen pring von der stat paumeister oder schaffer, oder das der haffner das von dem paumeister oder schaffer geheissen werde ongeferlichen etc. als ietzunt Heinrich Linthner in das vier unddreissigst jar getan hat und noch thut.
Nun haben sollich offen kein bestimpten noch gesetzten lon, dann das machen doran ist ungleich, sunderlichen der grün offen macht man selten gantz new von kachelen, allein das man sie von newen setzt mit newen und alten kachelen. gibt man von einem dreu, vier un funf pfunt alt, darnach er ist, und von einem gantz newen grün offen pei zweintzig pfunt alt; aber die weissen offen, der am meisten sein, macht man zu vier, funf und sechs groschen ein ofen, und von einem [zu] flicken gibt man siben pfenning durcheinander, wie das ist, wo er neur einem ein kachel einsetzt, oder einen offen ein wenig verstreicht, so muß man im geben siben pfenning; machen die weitten geng die hochen stigen auf die thuren. so soll der haffner [keinem] mer dann in dem jar ein flicken oder machen thun on laub eines paumeisters.