[660] S. Amme.

[661] Das Adj. gril(l)isch od. (seltener) kril(l)isch = evangelisch (protestantisch) erscheint auch als Substantivierung Gril(l)ischer = Protestant sowie in die Verneinung nobis gril(l)isch = ungläubig. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 96 (grillisch = lutherisch); W.-B. des Konst. Hans 257 (ebenso, vgl. [256]: Grillische Käfer-Märtine = Württemberg [u. dazu Günther i. d. Zeitschr. „Die Polizei“, Jahrg. IV (1906), Nr. 3, S. 51, Sp. 2]); Schöll 274 (in d. „Bettlersprache“: crilisch); Pfulld. J.-W.-B. 342 (grillisch); Schwäb. Händlerspr. (in Pfedelb. [209]: krillisch [oder krittisch] = evangelisch, in Lütz. [215]: grillisch = protestantisch). Zur Etymologie (des auch sonst im Rotw. [des 19. Jahrb.] bekannten Wortes s. Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 835 (unter „Grill[e]“ Nr. 2). Danach nennt die katholische Bevölkerung in gewissen Gegenden Schwabens die Protestanten Grillen (wobei zunächst wohl an unsere Tierbezeichnung zu denken ist), u. dazu ist dann als Adj. grillisch (in schlechter Ausspr. krillisch) gebildet worden (s. a. a. O., Sp. 836 unter „grillisch“).

[662] S. After u. Bäcker.

[663] S. Abort.

[664] S. abgerahmte Milch.

[665] S. belügen.

[666] S. alltäglich.

[667] S. abbiegen.

[668] S. abfahren.

[669] S. Bachstelze u. arme Leute.