[670] Krattler ist eine mundartliche, besonders in Bayern allgemein übliche Bezeichnung für die „fahrenden Leute“, zunächst eigtl. für „die Tiroler, die gewöhnlich in Gesellschaft ihrer ganzen Familie kleine Karren“ (mit zwei Rädern, Kratten genannt, v. latein caretta) „voll Obst, Kreide usw. zum Verhandeln nach Bayern ziehen und für den Rückweg Hafnergeschirr usw. zu laden pflegen“. (Schmeller, Bayer. W.-B. I, Sp. 1385). Vgl. auch Grimm, D. W.-B. V, Sp. 2070 (unter „Kratte“ Nr. 3) u. Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 693 (unter „Kratte[n]“). In den Geheimsprachen ist der Ausdruck m. Wiss. sonst nicht gebräuchlich.
[671] S. Eisenbahnwagen.
[672] S. abfallen.
[673] S. absterben.
[674] S. arg.
[675] S. Dietrich; vgl. auch (betr. Bich) Almosen, (betr. Kies) Bankier, (betr. Lobe) Bank u. (betr. -pflanzer) anbrennen.
[676] S. bekommen.
[677] S. aberwitzig u. alltäglich. In gleicher Weise wird Fastnacht auch bei den Zigeunern bezeichnet; s. Liebich, S. 169 (narbuléngĕro diwes, d. h. „Narrentag“) u. Finck, S. 55, (narwelengero díwes).
[678] S. (btr. Brandling) Apfelkuchen.
[679] S. Affengesicht.