[920] S. Adler.

[921] S. (zu beiden Ausdr.) Fehde.

[922] S. Appetit.

[923] S. Abendessen.

[924] S. abbiegen.

[925] S. Bierglas.

[926] S. anbeten.

[927] Die Bemerkung Wittichs, die hierzu im Text hinzugefügt gewesen, daß man nämlich die Vokabel nicht verwechseln dürfe mit Bäzam od. Bäzem = Ei, obwohl dieses „in der Aussprache kaum davon zu unterscheiden“ sei, erledigt sich dadurch, daß es sich in der Tat doch (auch der Etymologie nach) um dasselbe Wort handelt. Vgl. das Näh. schon unter „Ei“.

[928] Der Ausdruck (der sonst m. Wiss. in den Geheimsprachen nicht vorkommt) dürfte aufzufassen sein als die Kurzform des Eigennamens Dietrich, dessen Gebrauch für den penis in deutsch. Mundarten nachweisbar (u. schon 1710 in d. Literatur bezeugt) ist. Vgl. Müller in d. „Anthropophyteia“, Bd. VIII, S. 2 (wo noch das obersächs. Schwippkedietrich als Synon. angeführt ist).

[929] Zu Garo (-ri) vgl. in der schwäb. Händlerspr. (484) Anglersgâre = „membrum virile“. Ohne Zusatz ist Gari (-ro) in gleichem Sinne in einzelnen rotw. Quellen des 19. Jahrh. angeführt (s. z. B. Pfister 1812 [298], v. Grolman 23 u. T.-G. 98; Karmayer 58) und auch sonst mundartlich gebräuchlich (so z. B. im Elsaß; vgl. Martin-Lienhardt, Els. W.-B. II, Sp. 940). Zur Etymologie — aus der Zigeunersprache (vgl. „Einleitung“, [S. 30]) — s. die Lit-.Angaben in Groß’ Archiv, Bd. 56, S. 58, Anm. 3 u. dazu noch Finck, S. 63 (kār, kāro = „Schwanz, Schweif, männliches Glied, Ziemer“ [in den übrigen zig. W.-Büchnern usw. meist: gāro, bei Jühling, S. 221: Gār]).