[930] Zu G(e)schmu(i) vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 72 (Schmoi = „membr. fem.“); Schwäb. Händlerspr. (in Lütz. [215]: G’schmu = „membrum muliebre“, während in U. [214] die Zus. G’schmufink für den penis gebraucht wird, in Degg. [215] dagegen Schmufink die Zigarre bedeutet [Metapher?]). S. auch Metzer Jenisch 216 (Schmu = „membrum muliebre“) sowie aus dem älteren Rotw.: Körner’s Zus. zur Rotw. Gramm. v. 1755 (240: Schmoje = Weibesscham; Pfister 1812 (305: Schmue = weibliche Scham); Brills Nachrichten 1814 (324: ebenso); v. Grolman 62 u. T.-G. 98 (Schmu); Karmayer 145 (ebenso). Die Etymologie ist unsicher. Auch Müller in d. „Anthropophyteia“, Bd. VIII, S. 9 u. Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 485 geben keine Erklärung. Nach A.-L. 601 soll es sich — bei der Form Schmu(e) — um eine „Transposition“ von Musch handeln (vgl. Groß’ Archiv, Bd. 50, S. 346); in G(e)schmu(i) wäre dann das Wort wohl mit der (bes. bayr.-österr.) Vorsilbe Ge- versehen; vgl. das Geschmudel = „feminal“ (Schmeller, Bayer. W.-B. II, Sp. 545 unter „schmudeln“).

[931] Substantivierung des Adj. dof (s. angenehm); vgl. „Vorbemerkung“, [S. 15], [Anm. 38] vbd. mit [S. 7], [Anm. 16].

[932] S. auskochen u. Apfelwein.

[933] S. abbrennen.

[934] Zu Fuchs (Dimin. Füchsle [od. Goldfüchsle] = Goldstück, Zus.: Fuchsschwimmerling = Goldfisch) vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): W.-B. des Konst. Hans 254 u. Pfulld. J.-W.-B. 340 (Fuchs = Gold). Über weitere Belege aus dem Rotwelsch u. d. Kundenspr. sowie zur Etymologie (metaphor. Tierbezeichng.) s. ausführl. Groß’ Archiv, Bd. 33, S. 317 ff. u. Anm. 3 vbd. m. Bd. 55, S. 157, Anm. 1; vgl. auch Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 1808, Nr. 7.

[935] S. Fisch.

[936] S. absterben u. abbiegen.

[937] S. Dom.

[938] S. arg.

[939] absterben u. Apfelkern.