[1130] S. Füllen und Ferse.

[1131] S. Hahn.

[1132] S. (zu beiden Ausdr.) Henne.

[1133] S. (betr. Tritt) Entenfuß.

[1134] S. (betr. Kitt) Abort.

[1135] S. (betr. Keiluf u. Kib) Haushund.

[1136] S. (betr. Stenkert) Entenstall.

[1137] S. Bierglas.

[1138] S. Fleischhafen.

[1139] Im Gegensatz zu dem Synon. Keiluf u. bes. Kib, die mehrfach in Zusammensetzgn. erscheinen, tritt Tschuggel bloß in der Zus. Tschuggelmass = Hundefleisch auf. Unter den verw. Quellen kennt schon der Dolm. der Gaunerspr. 94 die Vokabel in der Form Schokel sowie noch jetzt die schwäb. Händlerspr. in Lütz. (214) in der Form Tschŭglo, weiter findet sie sich auch im sonst. neuern Rotw. (seit d. 19. Jahrh.) öfter (in verschied. Formen) angeführt (vgl. z. B. Pfister 1812 [305, 307: Schukel od. Tschukel]; Christensen 1814 [323, 324: Juckel]; v. Grolman, 31, 64, 72 u. T.-G. 102 [hier alle drei Formen]; Karmayer G.-D. 202, 218 u. 222 [im wes. ebenso] u. a. m.) Zur Etymologie aus der Zigeunerspr. (vgl. „Einleitung“, [S. 31]) s. Näheres bei A.-L. 605 (unter „Schuckel“) und Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 432 (unter „Tschuckle“) [wo übrigens auch das mhd. zohe = Hündin herangezogen]) vbd. mit Pott II, S. 213/14 (unter „Xukel“), Liebich, S. 166 u. 211 (tschukklo), Miklosich, Beitr. I/II, S. 13, III, S. 9, 22 u. Denkschriften, Bd. 26, S. 209 (unter „džukel“: bei d. deutsch. Zig.: čukklo), Jühling (S. 207 (Tschukäl) u. Finck, S. 56 (dšuklo od. dšukel). Das Wort ist (nach Pott u. Miklosich, a. a. O.) bis aufs Altindische zu verfolgen.