[1460] S. Adler.
[1461] S. Chaussee u. Gestein.
[1462] S. (betr. Kies) Apfelkern. — Auch bei den Zigeunern wird der Meilenstein wohl bezeichnet als troméskĕro parr (d. h. „Wegstein“) od. auch als tschiréskĕro parr (d. h. „Zeitstein“); s. Liebich, S. 162 u. 221.
[1463] S. abgerahmte Milch u. Fleischhafen. — Dieselbe Ausdrucksweise kennen die Zigeuner; s. Liebich, S. 221 vbd. m. S. 162 (thūteskĕri pīri, d. h. eigtl. „Milchnapf“, = Melkfaß).
[1464] S. (betr. Schottel) Aschenbecher. — Auch hiermit fast übereinstimmend das Zigeunerische; s. Liebich, S. 221 u. 162 (thūteskĕri turdli[n], d. h. eigtl. „Milchfaß“, = Melkgefäß).
[1465] S. Adler u. arme Leute; vgl. auch Bischof. — Die Zigeuner sagen für „Menge“ būt kettenè, d. h. „viele zusammen“; s. Liebich, S. 221.
[1466] S. erkennen.
[1467] S. Dolch.
[1468] Zu vgl. dazu (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 96 (Tschuri = Messer); Pfulld. J.-W.-B. 342, 345 (ebenso [u. dazu Tschuripflanzer = Messerschmied]; Nebenformen: Schury [= Scheermesser; Syn.; Flader-Schury] od. Schuri [= Stilett]). Zur Etymologie: Es handelt sich hier nicht etwa bloß um eine etwas veränderte Schreibung des (ja allerdings in Wittichs Jenisch sehr speziell verwendeten) Wortes Schure, sondern um eine Entlehnung aus der Zigeunersprache (vgl. „Einleitung“, [S. 31]). S. darüber die näh. Angaben (einschl. weiterer Belege im Rotw.) in Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 22 u. Anm. 1 (unter „Tschuripflanzer“) u. dazu noch Finck, S. 93 (tšuri[n] = Messer). Nach Miklosich, Denkschriften, Bd. 26, S. 197 (unter čurī) läßt sich die Vokabel bis ins Altindische (čhurī od. kšurī) zurückverfolgen.
[1469] S. Gestein.