[1800] S. ausschlafen.

[1801] S. abgeben.

[1802] S. aufschlagen.

[1803] S. Ast.

[1804] S. dazu verkobere = verhauen. — Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 337, 343, 345 (koberen = auspeitschen, prügeln, schlagen, makoberen od. mulkobern = totschlagen [s. betr. mul = tot (aus dem Zigeun.): Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 81], Koberei = Schlag, Streich); Schwäb. Händlerspr. 486 (Koprement[e] = Schläge). Im sonst Rotw. selten; s. jedoch z. B. noch v. Grolman, Aktenmäß. Gesch. 1813 (312: Koberment gedockt = Schläge gegeben). Die Etymologie ist zweifelhaft. Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 627 hat zu Koprement das ital. coprire = „zudecken“ (mit einem Fragezeichen) herangezogen. Nach Grimm, D. W.-B. V, Sp. 1546, Nr. 3, lit. g u. Sp. 1547 soll das in deutschen Mundarten verbreitete kobern = „durchprügeln“ (auch Kober kriegen = „Prügel kriegen“ u. ä. m.) entstanden sein aus dem latein. recuperare = „sich erholen“ (vielleicht in scherzhafter Anwendung), das jedoch zugleich wohl auch mit einem abgestorbenen germanischen Stamm verwachsen sei.

[1805] S. Fehde.

[1806] S. abbrühen u. Abort bezw. abgerahmte Milch. — Bei den Zigeunern wird der Schlamm (nach Liebich, S. 164 u. 236 durch sāno tschikk, d. h. „dünner Schmutz“, umschrieben.

[1807] S. besonnen.

[1808] S. arg.

[1809] S. abschließen.