[1790] S. Ofenruß u. Aas — An das in Schwär(z)ling steckende „schwarz“ erinnert auch die Ausdrucksweise der Zigeuner, die den Schinken (nach Liebich, S. 135 u. 236) durch gālo mass, d. h. „schwarzes (geräuchertes) Fleisch“, od. baléskĕro méllelo mass, d. h. „schwarzes Schweinefleisch“, umschreiben.

[1791] Zu Dächle = (Regen-)Schirm s. die Zus.: Dächlespflanzer(in) = Schirmflicker(in) (u. dazu Dächlespflanzerulma = Schirmflickerleute) u. Dächlesrande = Schirmsack (sämtl. in den Spr.). Der (in den Geheimsprachen sonst m. Wiss. nicht gebräuchl.) Ausdruck ist wohl nur eine Weiterbildung (verkleinerte Verkürzung) des (neueren) volkstüml. „Regendach“ für Regenschirm (vgl. dazu Grimm, D. W.-B. VIII, Sp. 519).

[1792] S. Fisch.

[1793] S. (betr. -pflanzer[in]) anbrennen.

[1794] S. (betr. Ulma) arme Leute.

[1795] S. Bauch.

[1796] S. ermorden.

[1797] S. Fleischer.

[1798] S. (betr. Kitt) Abort; vgl. Metzgerhaus.

[1799] S. aufwachen.