[1910] S. anreden.

[1911] S. ansagen.

[1912] S. Gespenst.

[1913] S. Adler.

[1914] S. Dorn; vgl. Igel.

[1915] Mit Steinhäufle sind zusammengesetzt: a) im Anfang: Steinhäuflesulme = Städter; b) am Ende: Patrissteinhäufle = Vaterstadt u. Vorsteinhäufle = Vorstadt. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 99 (Steinhäufle = Stadt); Pfulld. J.-W.-B. 345 (ebenso); Schwäb. Händlerspr. 486 (desgl., nur in Wolfach auch = Dorf [s. 480]). Zur Etymologie (Dimin. von dem humorist., im Rotw. schon seit dem 18. Jahrh. [s. z. B. Hildburgh. W.-B. 1753 ff. (232)] auftretenden Ausdr. Steinhaufen = Stadt [s. A.-L. 611]) vgl. Näh. noch (z. B. auch über Verbindgn. u. Zus. mit dem Worte zur Bezeichnung bestimmter Städte) bei Günther in der Zeitschr. „Die Polizei“, Jahrg. IV (1906), S. 122/23. — Nach Wittichs „Einleitung“, [S. 27] soll für Steinhäufle im Jenischen früher Mogumle od. Mokem gebräuchlich gewesen u. Mochum sogar noch jetzt üblich sein, obwohl es mehr für „Dorf“ vorzukommen scheint; vgl. Näh. unter „Dorf“.

[1916] S. (betr. Ulme) arme Leute.

[1917] S. Entenstall.

[1918] S. Apfelbaum u. Baumholz. Sachlich übereinstimmend auch die Zigeunersprache; s. Liebich, S. 242 (rukkéskĕro gascht, eigtl. etwa „Baumholz“, = Stamm).

[1919] S. (betr. grandich) Adler; vgl. Bischof. — Vgl. i. d. Zigeunerspr.: bāro sāno gascht, d. h. „großes (langes) dünnes Holz“, = Stange; s. Liebich, 242.