[1920] S. absterben. — Vgl. auch im Zigeun.: mulo (eigtl. „tot“) = starr (Liebich, S. 242).

[1921] S. betr. (Ki[e]bes) Angesicht. — Vgl. im Zigeun.: pesso schēro, d. h. „Dickkopf“, = Starrkopf (Liebich, S. 242).

[1922] Zu dupfen = stechen (auch als Subst. Dupfen = Stich, das Stechen) s. d. Zus. Dupfsins = Wundarzt. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 101 (vertupfen = verstechen); Schöll 271 (verdupfen = erstechen); Pfulld. J.-W.-B. 339, 346 (dupfen = verstechen, verlupfen [lies: verdupfen] = erstechen); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 69 u. 75 (dupfen = stechen, tupfen = erstechen); Schwäb. Händlerspr. 486 (dupfen = stechen). Auch sonst noch im (neueren) Rotw. gebr. (s. z. B. Schintermicherl 1807 (288: tupfen = stechen], Pfister bei Christensen 1814 [319: dupfen = stechen] u. a. m.). Zur Etymologie (von unserem gemeinspr., bes. in Süddeutschl. gebräuchl. Zeitw. tupfen = „gelinde spitz anstoßen“) s. Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 472-73 (unter „tupfen“) vbd. mit Weigand, W.-B. II, Sp. 1088; vgl. auch Schmeller, W.-B. I, Sp. 615.

[1923] S. arg u. Attest.

[1924] Vgl. (betr. Spraus) [Anm. 1909]. — Es handelt sich hierbei um ein Wortspiel, indem man das „Steck-“ in Steckbrief als „Stecken“ (= Stock, Holz) aufgefaßt und dann ins Jenische übersetzt hat (vgl. Stock). Sachlich übereinstimmend auch die Zigeunerspr.; s. Liebich, S. 242 u. Finck, S. 70 (gaschtĕno [od. kašteno] līl, d. h. eigtl. „hölzerner Brief“ od. „Steckenbrief“, = Steckbrief neben gālo [od. kālo] līl, d. h. eigtl. „schwarzer Brief“); vgl. auch „Vorbemerkung“, [S. 18], [Anm. 46] u. [47].

[1925] S. Chaussee.

[1926] S. anfassen.

[1927] S. ausstehlen.

[1928] S. Gestein.

[1929] S. Apfelkern.