[2250] S. Pfeife u. abbiegen.
[2251] S. (betr. Reiber) Beutel.
[2252] S. (betr. Rande) Bauch.
[2253] S. Löwenzahn.
[2254] Zu Sende = Zigeuner vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Sulzer Zigeunerliste 1787 (252: die Sende = die Zigeuner); W.-B. des Konst. Hans 257 (die Sente [ebenfalls plur.]); Schwäb. Gauner- u. Kundenspr. 77 (Sendo = Zigeuner); Schwäb. Händlerspr. (Lütz. [215]: Sĭndo). Auch in der sonstigen Gauner- u. Kundenspr., bes. d. 19. Jahrh. (seit Pfister 1812 [206]) öfter in versch. Formen (Sende, Sente, Sande, Sinde usw.) angeführt u. bis in die Neuzeit erhalten s. Groß 494 [Sinte; Nebenbedtg.: Genosse]; Rabben 123 [Sinter; auch hier Nebenbedtg.: Genosse, Komplize); Ostwald [Ku.] 143 [hier getrennt: Sinde = Zigeuner; Sinter = Komplize). Zur Etymologie des aus der Zigeunerspr. entlehnten Wortes (vgl. „Einleitung“, [S. 30]) von noch unsicherer Herkunft s. Näh. bei Pott I, S. 32 ff. vbd. m. Liebich, S. 7, Anm. 1. Die Form lautet bei den deutsch. Zig. nach den meisten Vokab. sínto (plur. sīnte); s. (außer Pott, a. a. O. u. II, S. 239 u. Liebich, S. 159 u. 262) auch Miklosich, Beitr. III, S. 19 u. Finck, S. 85; bei Jühling, S. 226 dagegen: Sendo, plur. Sendi; fem. Sendaza; vgl. Sendeaza = „Volk der Sendi“. — Über das zigeun. Synon. rom (eigtl. „Mann“) s. oben unter „Frau“ (Anm. zu Romane a. E.). Die ebenfalls gleichbed. Bezeichnung mānuš („mānusch“), d. h. eigtl. „Mensch“ (vgl. darüber Näh. bei Pott II, S. 446; Liebich, S. 145 u. 262; Miklosich, Beitr. III, S. 15 u. Denkschriften, Bd. 27, S. 10; Jühling, S. 224; Finck, S. 72), fehlt in Wittichs „Jenisch“, obwohl sie mit veränderter Form mehrfach im Rotwelsch des 19. Jahrh. (seit Pfister bei Christensen 1814 [326]) anzutreffen und auch in die schwäb. Händlerspr. eingedrungen ist (s. Lütz. [215]: Manischer = Zigeuner; vgl. 488: mônisch = zigeunerisch); vgl. Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 1440 sowie noch Archiv, Bd. 59, S. 263, 64.
[2255] S. (betr. Fi(e)sel) Bettelbube.
[2256] S. Haushund.
[2257] S. Beischläferin.
[2258] S. Eisenbahnwagen.
[2259] S. Frauenstube.