»Fräulein Erhardt?«

»Ja, gnädige Frau!«

»Wollen Sie zur Stadt?«

»Ich kann nicht mehr gehen, ich bin so müde. Wo ist Felix?«

»Er ist in einigen Minuten hier. Ist Ihnen nicht Hedwig begegnet?«

Fräulein Erhardt schüttelte den Kopf:

»Nein, aber ich glaube, ich habe mehrmals auf dem Wege geschlafen. Sie wird an mir vorbeigeritten sein, ohne daß ich sie bemerkte. Aber Felix kommt, mein Felix!«

Frau von Zeuthen hatte sich neben sie gesetzt und strich ihr sanft über den Leib. Da schlang Fräulein Erhardt die Arme um ihren Hals und flüsterte ihr zu:

»Ich habe ja ein Kind von ihm.«

Frau von Zeuthen küßte sie: