In der eisigen Stille dort unten entstand eine ganz leise Bewegung, ein Rücken auf den Bänken, ein Murmeln, ein Flüstern und zuletzt klang ein Gewirr von Worten, Namen –
Edgar Allan hatte mehrmals von der Seite her forschend in Paul Seebecks Gesicht geblickt und jedesmal hatte er zufrieden gelächelt, wenn er Seebecks starre Züge sah.
Jetzt erhob sich im Hintergrunde die schwere Gestalt eines Handwerkers:
»Wenn wir Herrn Seebeck nicht wieder wählen dürfen, dann doch lieber den Herrn Rouvière. Den kennen wir, der versteht seine Sache.«
Edgar Allan drehte sich herum; freundlich lächelnd rief er dem Sprecher zu:
»Sie dürfen Seebeck wieder wählen, guter Freund. Sie brauchen nicht immer das zu tun, was der letzte Redner gesagt hat.«
Aber seine Worte verloren sich; de la Rouvières Name hatte gezündet; von allen Seiten erscholl er, gerufen, gebrüllt.
Kreidebleich im Gesichte stand der Krüppel auf:
»Ich bitte Sie um Gotteswillen, wählen Sie mich nicht! Das geht nicht.«
Stille trat ein. Aber eine grobe Stimme zerriß sie: