„Er ist tot“, sagte die Fliege und kroch wieder unter Aguaratunpas Schwanz hinein und durch das eine Nasenloch heraus, durch das andere hinein und dann unter dem Schwanze wieder heraus.

Der weiße Kondor begann nun von Aguaratunpa zu essen. Dieser fuhr nun auf, nahm ihn gefangen und band ihn mit einer Kette von Silber.

„Eine Herde Pferde will ich dir geben, wenn du mir die Freiheit schenkst“, sagte der weiße Kondor.

„Ich habe so viele Pferde, daß ich nicht mehr brauche“, sagte Aguaratunpa.

„Ich will dir große Felder geben, wenn du mir die Freiheit schenkst“, sagte der weiße Kondor.

„Ich habe so viele Felder, daß ich nicht mehr brauche“, sagte Aguaratunpa.

„Ich will dir meine beiden Töchter zu Frauen geben und ein Haus, in dem du wohnen kannst, wenn du mir die Freiheit schenkst“, sagte der weiße Kondor.

„Ich brauche deine Töchter nicht, denn ich habe in allen Dörfern Frauen“, sagte Aguaratunpa.

„Ich will ein ganzes Haus mit silbernen Schalen, ‚cagua‘, füllen und es dir geben, wenn du mir die Freiheit schenkst“, sagte der weiße Kondor.

„Ich habe so viel Silber, wie ich brauche,“ sagte Aguaratunpa, „und ich habe dich gefangen, um dich zu töten. Kannst du mir aber den weißen Gummiball, ‚toki‘, schenken, damit ich damit spielen kann, so will ich dir die Freiheit schenken“, sagte Aguaratunpa.