Caraguatá — man dreht die eine Hand über die andere ([Abb. 137 P]).
Algarrobo — man legt die Hand auf den Mund und saugt ([Abb. 137 R]).
Messer — man führt die Hände vorwärts ([Abb. 137 S]) und sticht nach dem Gürtel.
Tunpa (großer Geist) — man hält die Arme in die Seiten und zittert.
Hübsches Mädchen — man macht das Zeichen für Frau und für hübsch.
Seele, Geist (aña) — man öffnet den Mund und macht eine speiende Bewegung nach vorn.
Abb. 138. Sandale aus Tapirhaut. Tsirakua.
Wenn ich die Quichuaindianer auf dem Calileguaberge, bei denen wir einen flüchtigen Besuch abgelegt haben, ausnehme, haben wir in diesem Buche zwei Indianerkulturen kennen gelernt, eine ursprünglichere bei den Chorotis und Ashluslays, eine entwickeltere bei den Chiriguanos und Chanés. Zu den ersteren gehören auch die Matacos und Tobas, welche hier nur flüchtig erwähnt sind. Wo diese beiden Indianerkulturen sich treffen, haben wir eine Mischung beider, ein Kontaktvolk. So müssen wir, meiner Ansicht nach, die Tapietes auffassen. Sie sind diejenigen von den Chacostämmen, die den Chiriguanos am nächsten gewohnt und deshalb den meisten Einfluß von ihnen erfahren haben.
Bevor ich mein Buch abschließe, will ich auch über das wenige, das ich von den Tsirakuaindianern weiß, die wir als Gefangene der Tapietes kennen gelernt haben, berichten. Es ist ein Blick in das große Unbekannte, in den nördlichen Chaco, wo noch ein großer, weißer Fleck auf der Karte Südamerikas ist.