Der Maisraub.

Das Kugelgürteltier[37] bewachte die Maissamen. Ein Wildschwein war in die Äcker der Kugelgürteltiere gedrungen und stahl, da diese dem Wildschwein keinen Mais geben wollten, den Mais und die Kugelgürteltiere töteten das Wildschwein.

Der Sohn des Chuña.[38]

Die Kara-kara[39] und die Chuña hatten mit den schwarzen Geiern und den Flamingos gekämpft. Die Kara-kara-Vögel hatten mit Pfeilen, die Chuña mit Boleadoras, die schwarzen Geier und Flamingos mit Pfeilen gekämpft. Die schwarzen Geier und die Flamingos waren besiegt worden. Die schwarzen Geier waren ohne Haut am Kopf und die Flamingos ohne Haut an den Beinen entkommen. Kein Kara-kara oder Chuña war verwundet worden.

Ein Chuña hatte sich verheiraten wollen, die Frauen wollten ihn aber nicht, weil er so schmale, schwarze Beine hatte. Es wird erzählt, daß er einen Haufen Sperma auf dem Boden zurückgelassen hat.

Tafel 10. Matacoindianer rösten „Palometas“ und andere Fische. Crevaux. Rio Pilcomayo.


GRÖSSERES BILD

Die Frauen der Chuña waren Früchte suchen gegangen und hatten das Sperma gefunden. Eine hatte es aufgegessen und wollte den anderen nichts davon abgeben. Es wird erzählt, daß sie nach drei Tagen schwanger war und nach weiteren drei Tagen ein Kind geboren hatte, aber noch wußte niemand, wer die Frau schwanger gemacht hatte. Nach zwei Tagen war der Knabe groß und niemand wußte, wer sein Vater war. Es wird erzählt, daß viele herbeikamen, um den Knaben zu sehen. Es wird erzählt, daß er weder von den Kara-kara-Vögeln noch von einem anderen Spielzeugbogen und Pfeile annehmen wollte. Sie versuchten, ihm Pfeile und Spielzeugbogen zu geben, er nahm sie aber nicht. Der Chuña war gekommen, um ihm Pfeile und Spielzeugbogen zu geben, und er nahm sie. Sie wußten nun, wer sein Vater war.

Als die Matacos und die Christen die Welt teilten.