»Rompf! Es geschäht ein Onglöck! Ein Onglöck, sage äch! Öffnen Sä! Äch befähle es Ähnen!«

»Sä haben nächts mähr zo befählen! Äch bän gägenwärtig där Därektor! Sä sänd der Prämaner Rompf! Seien Sä ställ! Äch dolde keine Wäderräde!«

»Läber Rompf! Äch wäll's Ähnen för däsmal noch verzeihen. Bitte, machen Sä höbsch auf. Sä sollen mät einer gelinden Strafe dorchkommen. Sä sollen nächt relegärt werden. Äch verspreche es Ähnen! Hären Sä?«

Der »läbe Rompf« hörte nicht. Er hatte sich leise über den Vorflur geschlichen und eilte jetzt die Treppe hinab, um siegreich zu entweichen.

Als er an der Thüre des Pedellen vorüberkam, packte ihn eine prickelnde Idee.

Er legte das Auge an's Schlüsselloch. Quaddler stand just auf der Leiter, den Rücken nach der Pforte gekehrt, und mühte sich, einen schwer bekleisterten Tapetenstreifen an die Wand zu kleben. Wilhelm Rumpf klinkte ein wenig auf und rief mit dem schönsten Heinzerling'schen Accent, der ihm zu Gebote stand, in's Zimmer:

»Äch gehe jetzt, Quaddler. Beobachten Sä mär den Rompf. Der Mänsch beträgt säch wä onsännäg. Er erfrächt säch noch ämmer, seine ämpärtänenten Spälereien zo treiben. Bleiben Sä jetzt nor rohig auf Ährer Leiter. Äch wollte Ähnen nor noch sagen, daß Sä ähm onter keiner Bedängong öffnen! Der Borsche wäre äm Stande, Sä öber den Haufen zo rännen und – mär-nächts-där-nächts – dorchzogehn! Hären Sä, Quaddler?«

»Wie Sie befehlen, Herr Direktor. Entschuldigen Sie nur gütigst, daß ich hier oben …«