»Es soll mich freuen, wenn Sie zur Vernunft kommen. Aber nun lassen Sie mich ungeschoren. Ich habe mehr zu thun, als Ihre Possen mit anzuhören!«
»Quaddler!« rief Samuel wieder heftiger. »Äch sitze rohig Stonde för Stonde ab! Verstähen Sä? Stonde för Stonde! Wä ein ongezogener Jonge erdolde äch däse empörende Schmach! Hären Sä, Quaddler?«
»Ich gehe jetzt. Arbeiten Sie was.«
»Heiliger Hämmel, mär schwändelt der Verstand! Bän äch denn wärkläch toll geworden! Mänsch, so gocken Sä doch wänägstens einmal dorch's Schlösselloch! Dann wärden Sä ja sähen …«
»Ja wohl, damit Sie mir in die Augen blasen, wie neulich! Das fehlte mir noch! …«
»Non denn, so gehn Sä zom Teufel. Mät der Dommheit kämpfen Götter sälbst vergäbens! Aber komm' äch Ähnen heraus! komm' äch Ähnen heraus! Äch gäb's Ähnen schräftläch: Sä sänd zom Längsten Pädäll gewäsen!«
Quaddler tappte ärgerlich die Stiege hinunter. Dieser Rumpf war wirklich ein Ausbund von Impertinenz! Esel hatte er ihn genannt: Donner und Doria! Seit Frau Kathinka Quaddler das Zeitliche gesegnet, war dergleichen nicht vorgekommen …!
Ja, ja, die Herren Primaner!