»Seien Sä ställ, sag' äch Ähnen!«

»Aber erlauben Sie gütigst …«

»Knäbel, schreiben Sä ein: ›Rompf wägen wädersetzlichen Betragens mät einem weiteren Tage Karzer belägt.‹ – Äch bän's möde, mich äwig mät Ähnen heromzoschlagen. Schämen sollten Sä säch in den Grond Ährer Sääle hänein! Pfoi, und abermals pfoi!«

»Audiatur et altera pars, Herr Direktor. Haben Sie uns diese Lehre nicht stets ans Herz gelegt …?«

»Goot! Sä sollen nächt sagen, daß äch meinen Pränzäpien ontreu wärde. Was haben Sä zo Ährer Entscholdigong anzoföhren?«

»Ich kann nur versichern, Herr Direktor, daß ich durchaus nichts Unziemliches beabsichtigte. Ich gedachte mich lediglich ein wenig in der Mimik zu üben.«

»Öben Sä Ähren lateinischen Stäl und Ähre grächische Grammatäk!«

»Das tu' ich, Herr Direktor. Aber neben der Wissenschaft hat doch auch die Kunst ihre Berechtigung.«

»Das habe äch nä in meinem Läben geleugnet. Wollen Sä ätwa Ähre Albernheiten för Konst ausgäben? Jädenfalls äst däse Konst sähr brotlos.«

»O, bitte, Herr Direktor!«