Gattungen: Nodosaria (radicula). Rotalia (veneta). Globigerina (bulloides). Textularia (variabilis). Alveolina (vulgaris). Nummulites (lentiformis).

Dreizehnte Klasse des Protistenreiches.

13. Heliozoa (HAECKEL). Sonnlinge.

Organismen, welche in entwickeltem Zustande bald eine einzige kugelige Zelle, bald ein kugeliges Syncytium darstellen, welches aus mehreren verschmolzenen Zellen besteht. Im ersteren Falle ist ein einziger Zellkern, im letzteren mehrere Kerne im Innern der Protaplasma-Kugel eingeschlossen. Letztere ist in eine feinkernige innere Markmasse (Endoplasma) und eine schaumige äussere Rindenschicht (Exoplasma) gesondert. Das Protaplasma der Rindenschicht bildet Vacuolen (oder vergängliche, contractile Wasserbläschen). Von seiner Oberfläche strahlen rings zahlreiche haarfeine Fäden aus, die gewöhnlich einfach, nicht verästelt, ziemlich starr sind und wenig Neigung zur Verschmelzung besitzen. Bald ist der Körper ganz weich und nackt; bald bildet er ein festes Skelet, welches aus vielen zerstreuten Nadeln (Spicula) zusammengesetzt ist, oder eine Gitterschale darstellt. Meistens schweben die Heliozoen frei im Wasser; seltener sind sie festgewachsen.
Fortpflanzung ungeschlechtlich, bald durch Theilung, bald durch Sporenbildung. Die Heliozoen leben sowohl im süssen Wasser, als im Meere.

Erste Ordnung der Heliozoen:

Aphrothoraca (HAECKEL). Nackte Sonnlinge. [Fig. 40], [41].

Nackte Heliozoen, mit weichem, schaumigem Körper, ohne Skelet.

Gattungen: Actinophrys (sol). Actinosphaerium (Eichhornii).

Zweite Ordnung der Heliozoen:

Chalarothoraca (HERTWIG). Bestachelte Sonnlinge.