Daß ich die schwesterliche Lilie fand.
Dem Dichter gib die welke dann zum Erbe,
Daß unbesungen nicht die Rose sterbe.
Sonett.
Wenn ein Sonett auf Dich doch Jemand schriebe?
Wohl, Dir allein gehören diese Zeilen.
Vertrau’ ich gern doch dem Sonett zuweilen
Die heimlichen und die enthüllten Triebe.
Doch mein’ ich, daß es unvollkommen bliebe,
Je mehr ich auch an dem Sonette feile. –