Dem Himmel nahe, und die Seele frei,
So steht der Hirt im Wetterwolkenschatten,
Und fernhin klingt die liebliche Schalmei.
Da kommen, die sich früh verloren hatten,
Verirrte Lämmer aus dem Thal herbei.
Das sind die Töne, jene freien, süßen,
Die mich aus Deinem Hirtenbriefe grüßen.
Als ich ihn las, da glaubt’ ich weh’n zu hören,
Den warmen Hauch, der von dem Himmel dringt,
Den ächten Geist, der wie mit Engelchören