Sei mir gegrüßt mit Deinem herben Leide,
Der trüben Sehnsucht, die Dein Herz bewegt.
So lieb nicht wärst Du mir im Brautgeschmeide,
Als mit der Perle, die Dein Auge trägt.
Die Thräne ward das Erbtheil für uns beide,
Schmerz gegen Schmerz sei liebend aufgewägt;
So herzlich grüß’ ich einst mit bleichem Munde
Den stillen Engel meiner letzten Stunde.
Ich schmäh’ das Leben nicht, wenn ich’s verlasse:
Es war ein blüthenreicher Frühlingstag;