Diese Iliade! Affreux! Langweilig, geistlos. Kein Bonmot, keine pikante Bemerkung. Ich werde Mühe haben, das Gähnen zu maskieren. Meine Kenntnis der griechischen Geschichte erstreckte sich nur bis zur schönen Helena und Orpheus in der Unterwelt. A demain, mon maître; après-demain, mon esclave!

24.

Morgens im Wald. Er war schon da. Ich stieg langsam den schmalen, steilen Weg hinab. Er lächelte – zum ersten Mal.

Wie schön es hier ist!

Nicht wahr, gnädige Frau?

Ich setzte mich auf die niedrige Holzbank. Er blieb stehen.

Es ist nur eine Bank da. Wir müssen uns schon vertragen.

Er nahm am äußersten Ende Platz.

Sie werden aus lauter Rücksicht so rücksichtslos sein, hinunterzufallen. Kommen Sie nur näher. Mir ist es peinlich, Sie in einer so unbehaglichen Situation zu wissen. Commençons!

Er zog ein geschmacklos gebundenes Buch aus der Tasche. Der grünblau marmorierte Einband allein hätte genügt, um mir eine Antipathie gegen den Inhalt einzuflößen. Der Graf schien verlegen.