Nachts.
Wie ich lache! Wie ich vor Vergnügen mein Taschentuch mit den Zähnen zerreiße. Das Gewitter ist vorbei. Draußen die nasse, funkelnde Erde – und während der rauschende Regen niederströmte, hat er ... Geduld, Geduld.
Im Salon. Er war da. Wir grüßen uns stumm. Ich setze mich an den Schreibtisch. Er blickt zum Fenster hinaus. Ich nehme ein Buch und beobachte ihn. Seine schwarzumränderten glutigen Augen, seine trockenen, zersprungenen Lippen ....
Draußen wetterleuchtets; die Berge sind verschwunden in dem bräunlichgrauen qualmenden Wolkendunst, über ein Kurzes wird der Sturm daherfegen. Ich klingle dem Diener, erteile den Befehl, Thüren und Fenster sorgfältig zu schließen. Er geht. Ich drücke einen Augenblick die Stirn an die Glasscheiben und mit einem leisen Seufzer:
Das wird ein böses Wetter.
Er wendet sich zu mir. Um seine Nasenflügel zuckt es wie gezwungener Spott:
Sie fürchten?
Nicht den Ausbruch des Gewitters. Nur sein Herannahen bedrückt mich unwillkürlich.
Ich gehe ein paarmal unruhig auf und ab.
Möchten Sie mir nicht etwas vorspielen? Ich wäre Ihnen sehr dankbar.